Albschäferweg

Trotz Regen eine gelungene Wanderung

Regnet es oder regnet`s nicht, das war die Frage. Nun, es regnete am zweiten Maimittwoch hin und wieder, aber das war den Wanderern egal. Dorette und Hans Pörnbacher hatten den Ausflug der DAV-Senioren nach Neresheim im Ostalbkreis sorgfältig vorbereitet. Das bisschen Regen störte keinen. Hans lief mit den Langwanderern vom Bahnhof der Museumsbahn über den Albschäferweg und den Herrschaftsweg. Mittagspause war am Härtsfeldsee. Insgesamt war diese etwas größere Gruppe am Ende 16 Kilometer gelaufen. Die langsameren Genusswanderer kamen auf rund 11 Kilometer, sie liefen durch das Egautal nach Neresheim, vorbei an einer leeren Lehrimkerei und einer ebenfalls leeren Lehr-und Schauköhlerei. Der Köhler hat, um seine Existenz zu sichern, einen anderen Job annehmen müssen. Ziel war das Kloster Neresheim, zuvor war Zeit zum genussvollen Kaffeetrinken.

Wer wollte konnte sich in der Abteikirche einer interessanten Führung anschließen. Die Kirche gilt als eines der berühmtesten Sehenswürdigkeiten im Lande. Sie wurde nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut, berühmt sind auch die leuchtenden Fresken von Martin Knoller. In der Klosterwirtschaft konnten sich alle bei wohlschmeckenden Speisen aus der Klosterküche gütlich tun. In seinen Dankesworten an Hans und Dorette appellierte Hartmut Kruse auch an die neuen jüngeren Mitwanderer, sich als Tourenführer zu engagieren: “Wir brauchen Männer und Frauen , die einfach für die Gruppe das machen, was wir alle wollen.“

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