Zum guten Schluss: Gänsemarsch der DAV-Senioren

Klar wollen alle 60 Teilnehmer der letzten Wanderung auch nächstes Jahr wieder zum Gänsemarsch nach Seißen. Hartmut Kruse hat schon vorbestellt. Doch ob es noch einmal so eine gelungene Mischung aus Indianersommer, goldenem Oktober und Novembergänsebraten gibt, das weiß heute noch keiner. Auf jeden Fall genossen 60 Senioren einen wunderschönen Tag, nicht nur weil sie acht Gänse vertilgten, sondern weil es so viel Spaß machte, auf der schwäbischen Alb durch einen leuchtenden Herbstwald zu wandern. Die Sonnenstrahlen malten mystische Bilder und Dieter Schleyer vermutete schon, dass Caspar David Friedrich hinter der nächsten Wegbiegung steht und malt.

Der Gänsemarsch nach Seißen ist längst Tradition bei den DAV-Senioren geworden. Um so erstaunlicher, dass Hartmut und Sieglinde immer wieder neue Wege zum Ziel finden. Dieses Mal hatten sie die Route beim Vorwandern entdeckt. Sie führte von Beiningen durchs „Höllental“ zum Hohlen Fels bei Schelklingen, das Tal präsentierte sich bei diesem Wetter aber durchaus himmlisch.

Nach dem üppigen Essen bot sich der bekannte Rückweg an über die Felsformation „küssende Sau“ Dieser Wanderweg ist gut bekannt.Doch bei solch zauberhafter Herbstbeleuchtung wirkt die gigantische verliebte „Sau“ durchaus erotisch. Da müssen sich ältere Herrschaften zurückziehen. So ist denn leider auch dieses sonnenreiche Wanderjahr schon wieder vorbei.

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