Senioren

Wandern mit den DAV-Senioren

Leider hat Corona das bewährte Konzept der Mittwochswanderungen der Senioren ausgehebelt. Busausfahrten können zurzeit nicht stattfinden. Das bei der Jahresschlussfeier 2019 ausgegebene Programm ist Makulatur. Trotzdem gab und gibt es auch im Krisenjahr 2020 Wanderungen rund um Ulm. Wer daran Interesse hat, sollte seine e-mail-Adresse bei der Geschäftsstelle hinterlegen.

Selbstverständlich hofft man auch bei den DAV-Senioren, dass alles wieder wird, wie es sich bewährt hat. Spätestens im nächsten Jahr.

Von April bis November sind die DAV-Senioren dann jeden zweiten Mittwoch unterwegs. Die Wanderungen werden von Tourenführern vorgeschlagen und organisiert, die selber zur Gruppe der DAV-Senioren gehören. Hartmut Kruse, Chef der Gruppe, ist selber Wanderführer und geht mit seiner Frau Sieglinde mit gutem Beispiel voran. Hartmut Kruse sorgt dafür, dass alles geordnet abläuft, Extratouren wurden im Frühjahr telefonisch verabredet, in Zeiten der Pandemie hofft man jetzt auf eine digitale Lösung. Wer Internetanschluss hat, sollte seine e-mail-Adresse der Geschäftsstelle zur Verfügung stellen, und ab und zu einen Blick auf die homepage werfen.

Wenn Busfahrten wieder möglich sind, wird es wieder ein Programm geben. Man wird sich wieder vier Wochen vorher anmelden müssen, es wird wieder Wartelisten geben. Wer sich angemeldet hat, muss auch das Fahrgeld im Bus bezahlen und kann nicht einfach bei Regenwetter zuhause bleiben.

Bei den Wanderungen gibt es meistens zwei, manchmal sogar drei Gruppen.  Die sogenannten Kurz-oder Genusswanderer marschieren in der Regel zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden, haben weniger Höhenmeter zu bewältigen und kommen etwas langsamer voran als die sogenannten Langwanderer, die meistens vier bis sechs Stunden unterwegs sind, und oft ganz schön bergauf und bergab müssen. Im Bus werden beide Wanderungen vorgestellt und man kann sich je nach Tagesform auch kurzfristig entscheiden, ob man sich den Lang-oder den Kurzwanderern anschließen will.  

Am Ende treffen sich  alle wieder im Bus und in der Regel endet der Wandertag in einer gemütlichen Wirtschaft. Jetzt bleibt nur die Hoffnung, dass das Virus verschwindet und das alte bewährte System mit Busfahrt und interessanten Wanderzielen auch in der weiteren Umgebung wieder fortgesetzt werden kann.