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Skirennen

Berichte Rennteam alpin

Halle Neuss am Sessellift

Skihalle Neuss

Dieses Jahr mussten wir aufgrund von Corona auf unser geliebtes Herbsttraining im Stubai verzichten und uns etwas Neues überlegen. Daher starteten wir dieses Jahr einen Versuch in der Skihalle Neuss, der im Nachhinein gesehen äußerst erfolgreich war. Anfangs noch recht misstrauisch wie gut es sich auf reinem Kunstschnee in einer Halle fährt, wurden wir schnell positiv überrascht.

Halle Neuss

Durch kurze Umlaufszeiten wurde die Zeit auf der doch recht kurzen Piste sehr effektiv genutzt. Unser Trainerteam sorgte täglich für einen perfekten Trainingslauf, welcher an Abwechslung nicht zu wünschen übrig ließ. Bei den gemeinsamen Outdoor-Aktivitäten harmonierte die Gruppe ob klein oder groß mal wieder perfekt. Aufgrund des großen Engagements der Eltern war auch in der Skihalle eine Zeitmessung als kleiner Ansporn für die Läufer kein Problem.

Halle Neuss am Start

Beim gemeinsamen Ski wachsen machte sich der gute Teamgeist mal wieder bemerkbar. Trotz des erfolgreichen Stangentrainings kam der Spaß wie immer nicht zu kurz und kleine Formationseinheiten waren auch noch dabei. Im Großen und Ganzen kann man sagen: Ein gelungenen Herbsttraining!

Geschrieben von Niclas Engelke und Lennard Lettenmayer am 27.10.2020

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DAV Ulm Rennteam

Jahresbericht Rennteam alpin 2019/2020

In meinen Gedanke an den letzten Winter fiel mir folgendes Sprichwort ein:

„Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es hätte schlimmer kommen können. Ich lächelte, war froh, und es kam schlimmer!“

Herbstraining 2019

Bei unserem ersten Herbsttraining im Stubaital lag so wenig Schnee, dass von der Bergstation noch eine zusätzliche Sesselliftfahrt zu der Piste nötig war. Es standen maximal ein Drittel der Trainingspisten zur Verfügung und beim freien Training war man mehr damit beschäftigt den Steinen aus dem Weg zu fahren.

 

Herbsttraining 2020

Fr. 15. Nov. 2020, das zweite Herbsttraining stand an. Endlich hatte es richtig geschneit. Doch die Ernüchterung kam noch vor der Abfahrt. An der Zufahrt zum Gletscher gab es ein Lawinenunglück. Die Sperrung würde wohl bis Samstag abend dauern. Davon ließen wir uns aber nicht abbringen und wagten die Anreise. Leider mussten wir dann am Samstagmorgen eineinhalb Stunden nach Kufstein fahren, das einzig offene Gebiet, um wenigstens etwas Skifahren zu können. Sonntags kaum auf dem Gletscher, wurde der Betrieb wegen Sturm eingestellt. So musste die komplette Trainingsgruppe über ungespurte Pisten bei einer Sicht von zehn Meter zur Mittelstation abfahren. Besonders für die Jüngeren unter uns, war dies mit den schweren Rucksäcken eine ordentliche Herausforderung.

Beim dritten Herbsttraining lag dann wiederum so wenig Schnee, dass ein Training nur in Kooperation mit anderen Vereinen möglich war.

Auch der Winter zeigte sich nicht gerade von seiner schneereichen Seite. Zahlreiche Rennen fielen dem Schneemangel zum Opfer. So gab es nur sehr wenige Gelegenheiten, bei denen die DAV-Läufer ihr Können zeigen konnten. Als dann endlich der ersehnte Schnee kam, stellte Corona unser Leben auf den Kopf und Skifahren geschweige denn Reisen war nicht mehr möglich.

In unserer Region schaffte es alleinig der DAV seine Rennen durchzuführen. Leider forderte der Schneemangel auch hier dem Orgateam alles ab. In Thalkirchdorf war nicht an Skifahren zu denken.

In zahleichen Telefonaten und Vor Ort-Besichtigungen konnte dann doch noch mit den Grasgehrenliften ein Austragungsort gefunden werden.

Wer jetzt denkt, die tüchtigen werden belohnt, der irrte sich. Der Himmel gab alles und lies es unentwegt auf uns herabregnen. Unter den Helfern entwickelte sich eine „Jetzt erst recht“ Stimmung. Selbst als man nach dem dritten Umziehen keine trockenen Kleider mehr hatte, waren alle bester Laune und die Rennen wurden in formidabler Manier durchgeführt. Quasi auf den letzten Schneeresten konnte der Streckendienst vom ersten bis zum letzten Läufer gleichwertige Bedingungen für alle zaubern.

KidsCross 2020 

Trotz aller Widrigkeiten wurden diese Saison wieder einmal 5 Athleten für diverse überregionale Kader nominiert. Leider ist es inzwischen so, dass die Jugendkader so gut wie keine monetäre Unterstützung seitens der Skiverbände bekommen. Die finanzielle Belastung der Eltern wird dann so groß, das die Athleten auf Ihre Teilnahme an den Kadermassnahmen verzichten müssen. Eine zweifelhafte Massnahme. Sind doch die jungen Athleten von heute unsere Trainer von morgen.

Bei den überegionalen Rennen konnten einige tolle Ergebnisse aus den Bereichen Kids, Schüler und Jugend erreicht werden.

Unser Trainer- und Übungsleiternachwuchs wurde leider auch durch den Lockdown ausgebremst. Keiner der Lehrgänge konnte stattfinden. Weiterhin motiviert wollen diese Saison acht Nachwuchskräfte zu Ausbildungslehrgängen fahren. Drücken wir uns die Daumen, dass es dieses Jahr klappt. Gut ausgebildete Trainer sind der Grundstein eines jeden Erfolges.

Darüberhinaus ist für diese Saison eine interne Trainerfortbildung geplant. Es freut mich, dass so viele der Jugendlichen, nach ihrer aktiven Rennkariere, dem Verein die Stange halten und sich einbringen.

Coronabedingt konnte unser Sommertraining erst nach den Pfingsferien starten. Da unsere Halle als Ausweichklassenzimmer herhalten musste, sind wir auf einen Spielplatz am Oberberghof ausgewichen und haben die Spielgeräte zum Koordinationstraining benutzt – die Kids fandens cool!

Konditraiing 2020

Leider startet die neue Saison nicht viel besser als die alte, unser Kondiwochenende auf der Schwand musste ausfallen, da coronabedingt nur sehr wenige dort übernachten durften. Als Ersatz musste die Wippinger Turnhalle mit Sportplatz herhalten. Beim anschliesenden Grillen waren alle dabei und die Eltern ließen es sich nicht nehmen, trotz Kälte, bis in die späten Abendstunden mit guter Laune und vielen Gesprächen im Zelt auszuharren.

Das geplante Herbsttraining musste leider, aufgrund der Tatsache, dass Tirol zum Risikogebiet erklärt worden ist, abgesagt werden.  Auch hier zeigte sich wieder, dass das Orgateam, Trainer, Athleten und Eltern sehr flexibel Hand in Hand arbeiten. In wenigen Tagen wurde, nach vielen Telefonaten und eMails, die Skihalle in Neuss als Ersatztrainingsort auserkoren.

Zum Schluss möchte ich dem gesamten Team für die tolle Zusammenhalt, die Bereitschaft immer mitzuhelfen und die viele gute Laune danken.

Hoffen wir, dass diese Saison besser weiterläuft , wie sie begonnen hat.

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